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August 17, 2026 Feed v2

Agirc-Arrco-Renten: Diese Änderung im CSG könnte die Renten von 14 Millionen Franzosen im Jahr 2026 erhöhen oder senken.

Für Millionen zusätzlicher Rentnern kommen ihre Rentenzahlungen monatlich pünktlich an. Doch 2026 dürfte diese Ruhe gestört werden: Die 14 Millionen Franzosen, die dem Agirc-Arrco-Rentensystem angehören, werden Schwankungen in ihrer Nettorente erleben – mal steigend, mal fallend –, ohne dass sich an ihrem beruflichen Werdegang etwas geändert hat.

Grund hierfür ist die Neuberechnung der Sozialversicherungsbeiträge für Renten, beginnend mit dem allgemeinen Sozialbeitrag ( CSG ), der auf Basis des Referenzsteuereinkommens und der Haushaltszusammensetzung von 2024 berechnet wird. Es gelten vier Rentensätze: 0 %, 3,8 %, 6,6 % und 8,3 %. Durch die Erhöhung der Basisrente um 5,3 % im Januar 2024 und die Erhöhung der Zusatzrente Agirc-Arrco um 1,6 % im selben Jahr stieg das zu versteuernde Einkommen vieler Rentner, teilweise so stark, dass sie in eine höhere Steuerklasse rutschten. Dies könnte dazu führen, dass die Rentenzahlung im Jahr 2026 für einige deutlich höher ausfällt.

Warum sich die CSG im Jahr 2026 auf die Agirc-Arrco-Rente bewährt wird,
wird die Zusatzrente in Punkten berechnet, dieser Bruttobetrag unterliegt jedoch verschiedenen Sozialversicherungsbeiträgen: CSG, CRDS (jeweils 0,5 %), einem zusätzlichen Solidaritätsbeitrag für Selbstständige (0,3 %) und in manchen Fällen auch Krankenversicherungsbeiträgen. Alleinstehende sind bis zu einem Referenzeinkommen von ca. 13.048 € pro Jahr vollständig von der CSG befreit; Darüber hinaus steigt der Beitragssatz schrittweise auf den ermäßigten Satz von 3,8 %, dann auf 6,6 % und schließlich auf den vollen Satz von 8,3 %.

Übersteigt das zu versteuernde Einkommen einen bestimmten Schwellenwert, erhöht sich der Steuersatz für Altersversorgungsleistungen und die Nettorente sinkt. Umgekehrt kann ein Einkommensrückgang, eine Trennung oder die Aufnahme eines weiteren Angehörigen den Steuersatz senken. Ein Ausgleichsmechanismus mildert diese Schwankungen: In manchen Fällen müssen zwei aufeinanderfolgende Jahre ein Einkommen über dem Schwellenwert liegen, um dauerhaft von einem niedrigeren zu einem höheren Steuersatz zu wechseln.

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